Furchtlos

Vor ein paar Wochen hat die Fastenzeit begonnen, sie wird auch „7 Wochen ohne“ genannt. 
Manche Menschen verzichten freiwillig auf etwas: Alkohol, Fernsehen oder Schokolade.

Aber inzwischen sind wir durch den Corona-Virus gezwungen auf ganz andere Dinge zu verzichten: 
- aufs Kino, Konzerte, Sportveranstaltungen, aufs Arbeiten, Besuche, Familienfeiern, auf Gottesdienste, Reisen und vieles mehr. Das hat es noch nie gegeben und ist für viele eine große Belastung und Herausforderung. Manche reagieren mit Panikkäufen. Sie befürchten sonst nicht über die Runden zu kommen.

Neulich wurden Menschen gefragt, was sie jetzt machen, wie sie mit dem Virus umgehen. Und eine Frau gab eine überraschende Antwort: Sie zitierte einen Satz aus der Bibel: Fürchtet euch nicht. Bei aller Sorge und Unsicherheit fiel ihr ein Zuruf ein, der auffallend oft in der Bibel vorkommt:
Fürchtet euch nicht. Das wird immer dann gesagt, wenn Menschen es mit der Angst zu tun bekommen.

Der große Theologe, Fulbert Steffensky, hat einmal gesagt: Biblische Geschichten und Verse stören unsere Zweifel und bauen an unserer Hoffnung.

Fürchtet euch nicht – eine schöne Ermutigung in unsicheren Zeiten. Das löst zwar keine Probleme,
ist aber als Zwischenruf eine wichtige Sache. Eine Erinnerung, dass wir nicht allein mit allen Problemen und Sorgen fertigwerden müssen und dass wir es mit einem Gott zu tun haben,
der uns Ängste nehmen will.